pilum

2013/07/31

Story 08 | 2013 | Dichtung und Wahrheit.

Filed under: story.deutsch. — Tags: , , — supernova @ 12:05 AM

Kennen Sie Robert Langdon? Nein? Ich bitte Sie, der Mann ist immerhin Harvard-Professor und ein angesehener Historiker.

Wenn ich dieselbe Frage zu Goethe stelle, werden Sie alle denken: „Klar, kenn ich Goethe, für wie dämlich hält die mich?!“ Mit Sicherheit werden Sie wissen, dass er ein grosser Dichter war und vermutlich ist ihnen auch bekannt, dass er sich auch als Maler, Wissenschaftler und Staatsmann betätigte.

Wissen Sie was? Sie kennen Goethe eigentlich genauso wenig wie Langdon. Für alle, die – im Gegensatz zu mir – die Romane des Schriftstellers Dan Brown nicht verschlingen: Robert Langdon ist eine Kunstfigur und der Protagonist in vier von Dan Browns Romanen. In den verfilmten Werken wurde er bisher von Tom Hanks dargestellt.

 

Ich gebe zu, dass Goethes reale Existenz ziemlich gut dokumentiert ist, wir können erhaltene Briefe, die er geschrieben bzw. bekommen hat, lesen, den „Faust“ oder seine Farbenlehre studieren. Aber was sagt das darüber aus, wie die Person Johann Wolfgang Goethe wirklich war? Nicht viel, meine ich. Selbst, wenn wir seine Autobiografie lesen, deren Titel ich für diesen Artikel übernommen habe, lesen wir nur das, was der Autor uns wissen lassen will. Vielleicht wäre er ja sehr betupft, dass seine Überschrift für eine profane Kolumne hergenommen wurde.

Dan Brown hat seinen Protagonisten – wie jeder Schriftsteller es tut – mit einer Biografie und ein paar Eigenheiten und Schwächen ausgestattet. Immerhin weiss man beispielsweise, dass der Professor an Klaustrophobie leidet. Wissen Sie, ob Goethe kleine geschlossene Räume mied? Aus erster Hand, meine ich. Ich muss leider passen.

Passen muss ich auch bei der Definition von Realität, denn wenn ich über Browns Romanfigur oder über Goethe nachdenke, erscheinen sie in  meinem Kopf mit demselben Grad an Echtheit. Offenbar sind auch Dinge, die wir nicht sehen oder anfassen können, Realität. Zumindest halte ich meine Gedanken, auch wenn sie sich mit künstlichen Professoren befassen, für real.

In den folgenden Artikeln werde ich dafür plädieren, dass Dichtung und Wahrheit sich zu überschneiden scheinen bzw. wir sie nicht so klar voneinander trennen können, wie landläufig angenommen wird und wie sehr sich dieser Umstand auch in der Informatik bemerkbar macht.

Bis nächsten Mittwoch.

 

2013/06/26

Story 07 | 2013 | Philosophie 1

Seit Wochen berichten wir über Social Media, Change-Management und Wachstum. Damit es nicht einseitig, wird habe ich entschieden, im Juli über philosophische Themen zu schreiben.

Was Philosophie nicht ist.

Vielleicht ist es klug, damit zu beginnen, was Philosophie NICHT ist.

Da ich dieses Fach studiert habe, wird mir oft unterstellt, dass man mit mir besonders gut diskutieren könne. Das mag sein, aber es hat wenig mit Philosophie zu tun.

Ich bin daher jeweils wenig geschmeichelt, weil ich im Unterton dieses Kommentars immer die Gleichung «Philosophie = Freies Assoziieren» höre. Und glauben Sie mir: Das hat wirklich gar nichts mit Philosophie zu tun. Weshalb das so ist und ich darauf etwas allergisch reagiere, erfahren Sie in einer Minute.

Was Philosophie leider auch nicht leistet, sind absolute Antworten auf alle grossen Fragen wie etwa die nach dem Sinn des Lebens oder dessen Entstehung. Wer absolute Antworten möchte, ist bei der Theologie zweifellos besser aufgehoben.

Also, was ist Philosophie?

Auch dazu, was Philosophie ist oder leistet, kann ich nur meine persönliche Ansicht anbieten. Die etymologische Erklärung, dass der griechische Begriff «philosophia» Liebe zur Weisheit bedeutet, dürfte die Frage auch nicht erschöpfend beantworten.

Philosophie ist eine Disziplin, die versucht, die Welt zu deuten. Dabei bezieht sie sich oft auf andere Wissenschaften oder bildet deren Grundlage, ohne selbst Teil davon zu sein. Allein, wenn man sich mit der abendländischen Version befasst (also die gesamten fernöstlichen oder schamanischen Weisheiten ausser Acht lässt), liest man gegen rund 2600 Jahre an, was die Tatsache, dass es zu jeden Thema viele Theorien gibt, augenscheinlich macht.

Damit dürfte auch geklärt sein, warum weder ich noch jemand anderes, der sich mit Philosophie befasst, endgültige Antworten geben kann. Aber wir können die besseren Fragen stellen!

Auf die Frage, was die Philosophie leistet, lautet meine Antwort, dass sie einen das Denken lehrt. Damit will ich keines Falls behaupten, dass alle anderen keinen klaren Gedanken fassen können. Was ich wirklich sagen will, ist, dass man sich konsequent in die Schuhe eines bestimmten Philosophen stellen muss, wenn man dessen Theorie – auch vor dem Hintergrund seiner Zeit und kulturellen Herkunft – verstehen will und seinen Gedanken folgen muss. Philosophie hat viel mit Logik und wie gesagt  wenig mit Assoziation zu tun.

In den nächsten Wochen erfahren Sie, was Philosophie mit Mathematik zu tun hat, weshalb sie schwierig sein kann und wie man sie im Projektalltag unterbringt.  Bis nächsten Mittwoch.

***

Die monatlichen Storys  stehen jeweils auch als PDF auf unserer Website zur Verfügung.

2013/05/29

Story 06 | 2013 | Wachstum.

Noch sind wir im Monat Mai, der in unserer Hemisphäre für Wachstum und Neuanfang steht.

Wie es scheint, haben sich alle Unternehmen Wachstum als Motto auf die Fahne geschrieben; nicht nur im Mai.

Keine Frage; Wachstum ist gut, positiv und vermutlich auch unabdingbar, um Stagnation zu vermeiden. Allerdings muss man sich bewusst sein, dass es mit Veränderung (Change-Management) und Risiko einhergehen. Beides sind Dinge, die Menschen generell gar nicht mögen.

Wachstum als biologische Notwendigkeit

Wachstum wird gerne mit dem Lauf der Natur verglichen und zum Gesetz, dem wir uns zu beugen haben, erhoben. Eine Verherrlichung mit einigen Schönheitsfehlern.

Die biologische Definition von Wachstum ist grundsätzlich wertneutral und beschreibt lediglich die Vergrösserung von Strukturen durch Zellvermehrung. Es ist die Bedingung für Leben. Ein Organismus ist erst ganz klein, durchläuft eine Entwicklung, wird dadurch grösser und reifer. Allerdings gilt das für einen Baum ebenso wie für einen Tumor.

So gesehen sind Wachstum und dessen Resultat zwar beobachtbar, entziehen sich aber der Kontrolle. Das entspricht nicht dem Wunschszenario eines Unternehmers. Und wo wir gerade beim Naturgesetz des Wachstums und dem berühmten Kreislauf, der scheinbar alles regelt, wenn man ihn nur liesse, sind, muss noch der Winter, in dem alles stirbt, in Betracht gezogen werden. Der Baum verliert seine Blätter und muss bis zum Frühjahr warten, um zu neuem Leben zu erwachen, um erneut zu wachsen.

Somit beinhaltet Wachstum auch Schrumpfung und die Bilanzsumme ist immer gleich, was diametral zu unserer Vorstellung von Wachstum steht. Auch die Physik kennt das Zerfallsgesetz. Diese behandelt zwar Atomkerne, aber in diesem Zusammenhang darf das wohl unter dem Oberbegriff des Natürlichen geführt werden.

Wirtschaftliches Wachstum ist also kein Prozess, den uns die Natur vorlebt. Aber es gibt noch andere Vorbilder. Darüber berichten wir nächste Woche.

Bis nächsten Mittwoch.

 

2013/04/24

Story 05 | 2013 | Social Media 1 | Facebook und nun?

Social Media sind sehr in Mode, aber schon lange keine Modeerscheinung mehr, wie die wachsende Zahl der Nachrichten in Form von Bildern, Videos, Blogs, Tweets etc. belegt. Und denken Sie bitte nicht, das seien alles nur Freizeitaktivtäten von Leuten, die keine Offline-Freunde haben und deshalb auf Facebook Zuflucht suchen müssten.

Diese Phase haben diese Kommunikationsplattformen hinter sich und bemühen sich verstärkt, den professionellen Gebrauch zu unterstützen. Und wenn Sie Social Media – so wie wir – geschäftlich und mehrsprachig einsetzen, sind Ihnen vermutlich schon folgende Dinge aufgefallen.

Erfolg

Sofern man sich darüber je Illusionen gemacht hat, ist spätestens nach ein paar Wochen klar, dass Social Media das eigene Unternehmen nicht über Nacht zum Star werden lassen. Social Media ist Knochenarbeit, auch wenn Sie – das gilt zumindest für die Autorin – Spass macht.

Mehrere Plattformen

Da wir jetzt begriffen haben, dass es um echte Arbeit geht, besitzen wir im Handumdrehen mehr Profile auf verschiedenen Plattformen, als Finger an beiden Händen. Es ist wirklich viral.

Bei aller Begeisterung muss man sich zwischen den Plattformen entscheiden – unter Umständen ist eine davon wirklich ausreichend – und sehen, wo man sein Publikum findet, das ins Geschäftsmodell passt und das möchte, was man anbietet. Da kommt ein Faktor hinzu, der auch im Offline-Leben angesagt wäre, aber oft nicht befolgt wird: Um etwas Passendes zu einem Thema sagen zu können, muss man erst einmal zuhören, sprich lesen. Aus meiner Sicht, ist das schon Grund genug, alle Mitarbeiter der Marketing- und Sales-Abteilung an einen Social Media-Kurs zu schicken.

Sklave des Systems

Wenn man regelmässig bloggt und die Beiträge über die verschiedenen Social Media-Plattformen in die Welt hinausträgt, hat man bald eine internationale Leserschaft (im Jargon heisst das «Community») und einen 24-Stunden-Betrieb, sieben Tage die Woche. Das ist natürlich nicht auszuhalten und dennoch will man niemanden verärgern.

Um dem Sklaven-Dasein zu entgehen und dennoch möglichst niemanden zu brüskieren, gibt es in meinen Augen nur zwei Mittel, die beide unentbehrlich sind.

Software
Man braucht eine Software, die einem erlaubt, alle Konten auf einen Blick zu sehen und Nachrichten im Voraus zum Versand zu planen. Man kann so problemlos einen Monat planen, zeitzonengerecht kommunizieren und sich anderen Dingen zu widmen.

Konzept
Ein Konzept muss her. Es regelt, wer wann was wem mitteilen soll. Das erinnert Sie vielleicht an den Kommunikationsplan, der unbedingt zum Projektmanagement gehört.

Vermutlich erstaunt es Sie wenig, dass es ausgerechnet beim Konzept hapert.

Darüber, warum ein Konzept so wichtig ist, wie dieses aussieht und was das alles mit Projektrettung und Projektmanagement zu tun hat, berichten wir in den nächsten Wochen.

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2013/03/26

Story 04 | 2013: Wechselhafter April oder Change-Management?

Der April ist für seine Launen bekannt und wir wissen, dass wir an einem einzigen Tag fast alle Sorten von Wetter erleben können. Wetter ist nun einmal nicht kontrollierbar.

Mr. Spok aus «Startreck» hat Recht, wenn er meint, dass Veränderungen für alles Existierende unabdingbar seien. Dass das nicht nur für biologische Evolutionstheorien, sondern auch für IT-Projekte gilt, weiss jeder Projektmanager.

Dennoch erleben wir häufig, dass dem Change-Management viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Ein Projekt ist ein Prozess, an dessen Ende eine Lösung stehen muss, welche dem Unternehmen einen Mehrwert bringt. Während der Erarbeitung einer Projektlösung – unabhängig davon, ob sie technisch, organisatorisch oder beides ist – hat das Team viele Aha-Erlebnisse und kommt zum Schluss, dass der Lösungsweg ein anderer ist, als man es sich während der Planungsphase vorgestellt hat.

Theoretisch weiss jeder, dass jetzt ein offizieller Change-Request am Platz ist. An diesem Punkt entscheidet sich, ob das Projekt eine Organisation ist oder doch mehr dem Aprilwetter gleicht.

Entscheidend ist, ob es einen dokumentierten und bekannten Change-Prozess im Unternehmen gibt. Wer darf Änderungen beantragen? Wer genehmigt sie in welchem Fall und in welcher Frist? Dann ist noch immer nicht gesagt, dass der Ablauf in jedem Fall funktioniert und der Change-Request nicht auf einem Schreibtisch vermodert.

Ausserdem: Je genauer der personelle und zeitliche Aufwand geschätzt werden können, desto besser für das Projektziel, die Kosten und den Zeitplan. Die Voraussetzungen dafür sind eine exakte Lösungsbeschreibung, ein realistischer Projektplan mit Meilensteinen und Ressourcenzuteilung.

Oft geht es schneller, wenn die Anpassung ohne viel Federlesens umgesetzt wird. Basta! Kurzfristig ist das absolut korrekt. Nur es wird nicht bei einer Änderung bleiben, Planungen werden verschoben und am Ende hat man den Überblick verloren. Dieses Phänomen heisst «Scope Creep» und ist eine der häufigsten Ursachen, warum ein Projekt aus dem Ruder läuft.

Unsere Spezialisierung auf Projektrettung hilft uns auch Problemen vorzubeugen. Fragen Sie uns. Wir unterstützen Sie gerne.

 

 

 

 

 

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2013/03/01

Story 03 | 2013: März.

Filed under: story.deutsch. — supernova @ 4:18 PM

Für die meisten Europäer ist März der Frühlingsmonat mit länger werdenden Tagen, Narzissen und Tulpen. Den Winter lassen wir hinter uns, das Leben beginnt wieder.

Der Name dieses Monats stammt hingegen von Mars, dem altrömischen Kriegsgott. Das lenkt die Gedanken eher auf Untergang und Tod, denn auf Neubeginn. Mars‘ griechisches Pendant ist Ares. Die Mythologie lehrt uns, dass Ares zwei Gefährten namens Phobos und Deimos hat, deren Namen Angst und Panik bedeuten.

Entsprechend heissen die beiden Monde des Planeten Mars ebenfalls Phobos und Deimos. Während Deimos wohl sorglos vor sich hindreht, berichtet die NASA von Phobos‘ Untergang.

 

Um das zu verstehen, müssen wir kurz auf die Erde zurückkehren. Die Distanz  zwischen uns und dem Mond beträgt ca. 400000 Kilometer. Phobos hingegen ist mit seinem Herrn stets auf Tuchfühlung und kreist nur 5400 Kilometer von diesem entfernt. Dadurch, so die NASA, ist er ständig den Gravitationskräften der Gezeiten ausgesetzt, was dazu führt, dass er vermutlich durch Stress zerschellen wird.

Wir werden nicht sagen können, ob es sich um einen weiteren Untergangsmythos handelt. Die NASA hat nämlich gerechnet. Das Ereignis liegt hundert Millionen Jahre in der Zukunft.

Geniessen Sie den Frühling.

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Diesen Beitrag können Sie als pdf-Datei herunterladen:  http://www.pilum.ch/pilum-story-d.html

pilum ist auf IT-Projektrettung spezialisiert. Wenn Sie mehr wissen möchten, klicken Sie bitte auf das Bild.

2013/01/27

Story 02|2013: Was ist Bildung?

Filed under: story.deutsch. — supernova @ 11:48 AM

Kürzlich habe ich die Frage nach der Beschaffenheit von Erfolg gestellt und versucht, meine Definition davon zu erklären. Dieser Artikel befasst sich mit der Frage nach Bildung.

Bildung besteht aus zwei Teilen, für welche es in der deutschen Sprache auch zwei Begriffe gibt. Der erste ist die Erziehung. Eine Aufgabe, die hauptsächlich den Eltern zufällt, die ihrem Nachwuchs erklären sollten, was gutes Benehmen ist. Kinderstube wird oft unterschätzt, ist aber auch im Berufsleben unerlässlich.

Teil zwei, den wir als Bildung bezeichnen, befasst sich mit schulischen und beruflichen Leistungen. Damit kommen wir zum schwierigen Part. Wie kann Bildung oder gar Expertentum definiert werden?  Reicht es, die verschiedenen Titel und Zertifikate zu zählen? So scheint es zu sein, wenn man die Lebensläufe verschiedener Leute studiert. Jeder Kurs – und sei er noch so kurz – wird einzeln aufgeführt. Eine nichtssagende Liste von Titeln. Darin tut sich besonders die Informatik hervor. Sie ist nicht nur auf Daten spezialisiert, sondern auch auf die Schöpfung von vermutlich Hunderten von wohlklingenden Titeln.

Ich kritisiere keineswegs Zeugnisse, Abschlüsse und Titel, die das Resultat langer Studien- und Lehrjahre sind. Zumindest im Normalfall erfordern sie viel Arbeit und Wissen im entsprechenden Fachgebiet.

Nicht nur, dass diese Titel durch deren Inhaber gerechtfertigt werden müssen, gerade Genies verzweifeln oft am üblichen Schulsystem. Es heisst, dass selbst Einstein nicht sofort als der brillante Kopf, als der er sich herausstellen sollte, erkannt worden sei. Und wussten Sie, dass einer der grössten Wissenschaftler und Künstler sich selbst als ungebildet betrachtete, weil er keine Universität besuchen konnte? Sein Name ist Leonardo da Vinci.

Was schliessen wir nun daraus? Ich kann Ihnen nur mein Fazit anbieten. Mir scheint, als sei die Definition von Bildung ähnlich wie eine nasse Seife. Immer wenn man glaubt, man habe sie erfasst, entwischt sie wieder. Dennoch behaupte ich, dass Bildung ein ganzes Set ist, welches aus Erziehung, Persönlichkeit, Ausbildung und vor allem aus der Fähigkeit, das alles zu etwas Nützlichem zu verschmelzen, besteht.

Im Moment verwende ich einen grossen Teil meiner «Komponenten» dafür IT-Projekte zu retten. (Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, klicken Sie bitte auf das Bild).

Dennoch arbeite ich weiterhin daran, mein Wissen zu vergrössern, womit ich noch eine Weile beschäftigt sein werde, denn was ist die Definition Wissen?

 

 

P.S. Dies ist die monatliche Geschichte, die jeweils auf Deutsch und Englisch erscheint. Sie steht im PDF-Format zum Download bereit.

2012/12/27

Story 01|2013: Erfolg und Partnerschaften.

Filed under: story.deutsch. — supernova @ 12:26 PM

2013 beginnt in ein paar Tagen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg, was auch immer Ihre Definition davon ist.

Vor hundert Jahren wurde ein Mann geboren, dessen Partnerschaft mit David Packard nicht nur ausserordentlich erfolgreich, sondern ebenso einflussreich für die Informatik war. Die Rede ist von William Reddington Hewlett. Die beiden gründeten ihre Firma 1939 mit einem Startkapital von ungefähr 500 Dollar. Soweit wir wissen, war Hewlett in erster Linie der Techniker und Erfinder, während Packard ein begabter Manager und Geschäftsmann war. Sowohl das Labor als auch das Büro waren zu Beginn in einer Garage untergebracht. Ziemlich imposant, was die beiden aus 500 Dollar und einem Schuppen gemacht haben, nicht wahr?

Kehren wir nochmals ins Jahr 1913 zurück. In diesem Jahr starb nämlich ein anderer Erfindergeist. Ein Mann, dessen Erfindung bis heute sehr einflussreich für die Maschinenindustrie ist. Sein Name ist Rudolf Diesel. Der Dieselmotor erlaubte eine maximale Ausnutzung der Energie, wodurch die Maschinen sparsam im Treibstoffverbrauch waren. Obwohl Diesel ein technisches Genie war, ging ihm der Sinn fürs Geschäft ab und die ständigen Streitereien um Patente sollen seiner Gesundheit sehr zugesetzt haben. 1913 ging Diesel an Bord eines Schiffs und verschwand gleichentags. Seine Leiche wurde zwar im Wasser gefunden, aber es konnte nie geklärt werden, was genau passiert war.

Fassen wir zusammen. Egal, wie gut ihr Geschäft läuft und unabhängig davon, wie perkfekt Sie Ihren Job machen: niemand kann alles selbst erledigen. Um erfolgreich zu sein und von seinem Geschäft wirklich profitieren zu können, sind stabile Partnerschaften essenziell.

Wenn es um IT-Projektrettung oder IT-Projektmanagement geht, ist pilum Ihr Partner. Mit Erfahrung, Energie und (selbstverständlich!) Zuverlässigkeit. Rufen Sie uns an.

Hier finden Sie die Story zum Download.

2012/12/14

Sterne.

Filed under: story.deutsch. — supernova @ 12:27 PM

Sterne haben in der Adventszeit Hochsaison. Schliesslich berichtet die Weihnachtsgeschichte davon, dass der Stern von Bethlehem den Weisen aus dem Morgenland den Weg gewiesen habe.

Seefahrern und Wüstenvölkern haben die Sterne zu allen Zeiten zu Orientierung verholfen und bis heute wird verzweifelt versucht, aus den Gestirnen nicht nur die Himmelsrichtung, sondern auch die Zukunft zu lesen.

Sterne sind überall. In der Alltagssprache reden wir davon, dass eine Sache, die gut gedeiht, «unter einem guten Stern» stehe. Hollywood-Grössen werden als Stars bezeichnet und ihre Namen in einem solchen auf dem «Walk of Fame» verewigt.  Sterne sind auf vielen Flaggen zu sehen und mussten häufig als Symbole politischer Propaganda herhalten.

Selbst unser Blog hat die Bezeichnung eines Sterns. Die Himmelskörper sind in der Tat so allgegenwärtig, dass man schliessen muss, dass ein Stern noch kein Weihnachten macht. Dass wir Ihnen keine saisongerechte Story servieren können, liegt hingegen daran, dass unsere Dienstleistungen saisonunabhängig sind.

Wir wünschen Ihnen, dass Ihr 2013 unter einem guten Stern steht.

2012/11/28

Rendezvous mit Säbelzahn

Filed under: story.deutsch. — supernova @ 6:53 PM

Sie werden sich fragen, weshalb ich Ihnen von Säbelzahntigern erzähle, wo die doch ausgestorben sind. Ja, das sind sie – zum Glück. Ein Treffen mit Säbelzahn endete für den Menschen üblicherweise tödlich. Sollte einer dieses Rendezvous zufälligerweise überleben, wird ihn die Erinnerung daran für immer verfolgen und sein Handeln beeinflussen. Das Gefühl, von dem hier die Rede ist, heisst Angst.

Vor einigen Wochen nahm ich an einem interessanten Kurs zum Thema „Emotional Leadership“ teil. Unter anderem war die Rede davon, dass es zwei Emotionen gäbe, die uns unser Leben von einem Moment zum nächsten ändern lassen: Liebe und Angst. Die Angst geht mit Säbelzahn und unseren Erinnerungen an ihn einher. Wir erinnern uns, dass er des Menschen Todfeind war. Natürlich zeitigt ein solches Ereignis die entsprechenden physischen Reaktionen wie erhöhten Blutdruck, Herzrasen, Schweissausbrüche etc. Ferner steht diese Angst jedem klaren Gedanken im Weg und an das Fällen vernünftiger Entscheidungen ist nicht zu denken.

So unglaublich es klingt, aber es scheint, als seien unsere Reaktionen auf Angst immer noch dieselben wie bei den Höhlenbewohnern. Obwohl die meisten Ängste nicht mehr lebensbedrohlich sind, verhalten wir uns, als würden wir dem Tod ins Auge blicken. Fragen Sie also gar nicht erst nach unserem Verhalten. Schlechte Neuigkeiten.

Wenn wir allerdings auf IT-Projekte zu sprechen kommen, haben wir gute Neuigkeiten für Sie. Wenn Sie also befürchten, dass eines Ihrer Projekte schief gehen könnte, verhilft Ihnen unsere Analyse zum Durchblick. Damit können wir Säbelzahn selbigen ziehen, womit er zur Schmusekatze wird. Ach ja, wir lieben übrigens, was wir tun, womit der Aufwärtstrend nicht lange auf sich warten lassen wird.

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