pilum

2013/07/24

Praise the Power

Power is quite a newsworthy subject with a bad reputation. This seems very unfair to me as I believe that power is something extremely positive. The word «power» translated to French becomes «pouvoir» which in this language means as well «to be able to». To be enabled to do something is positive to begin with. The contrary would be disabled which in most cases poses a problem or at least a challenge.

So what is the problem with the power? From my point of view it is because most people think about power along with its misuse. Looking at the news this is hardly a surprise. In Bangladesh more than 1000 sewers died in their factory when it caught fire simply for the fact that their boss forced them to work, despite the terrible condition of the building. Some vultures bring about the downfall of former successful companies while political leaders have to face court trials due to obscure love affairs. Around here Ruby and the former Italian president make a good example. Of course the trail seems to fit the idea of justice but it takes forever to get there.

Misuse of power seems to be linked to greed and an overly strong need for admiration. This raises the question if power normally goes to the wrong people.

I guess not. Much more I suspect that it is like it always is. The black sheep are the most visible ones and make the best headlines. For this reason most of us do not know a «decent potentate».

Moreover, power requires a lot of responsibility. The latter is something of which people can and should only accept a limited amount. I think the responsible ones do not strive for more power than they can carry while the other ones keep the tabloids busy.

Since responsibility has a good reputation we are coming back to the positive aspects of power. At least in some parts of the world we are not only responsible for our actions but hold as well the power of ourselves.

Lob der Macht

Filed under: mehr als IT. deutsch. — Tags: , , , , — supernova @ 12:09 AM

Macht ist ein sehr aktuelles Thema mit schlechter Presse. Dabei ist Macht an sich etwas sehr positives, dessen Gegenteil die Ohnmacht ist. Das Substantiv Macht hat mit dem Verb machen zu tun, welches doch einiges an Kompetenz etwas bewegen zu können, in sich trägt. Ohnmacht hingegen, ist buchstäblich ohne Macht und damit tatenlos.

Das Problem, das die Macht hat, ist, dass die meisten von uns vor allem an deren Missbrauch denken. Mehr als 1000 Näherinnen verbrennen, weil ihr Vorgesetzter sie trotz des desolaten Zustands des Fabrikgebäudes zwingt, weiterzuarbeiten, irgendwelche Raffgeier höhlen ganze Unternehmen aus und Staatsoberhäupter werden in Ruby- und andern Prozessen verurteilt. Letzteres ist zwar irgendwie tröstlich, dass es jeweils so lange dauert, hingegen ernüchternd.

Machtmissbrauch scheint eng mit Geldgier und übertriebenem Geltungsdrang verbunden zu sein. Damit drängt sich die Frage auf, ob Macht grundsätzlich in die Hände der falschen Leute gerät.

Ich vermute vielmehr, dass es so ist, wie immer. Die schwarzen Schafe fallen am meisten auf und machen die besten Schlagzeilen, weshalb die meisten von uns einfach  keine «vernünftigen» Mächtigen kennen.

Macht hat ja auch viel mit Verantwortung zu tun und davon können und wollen Menschen nur eine gewisse Menge tragen. Ich nehme an, die Verantwortungsvollen halsen nur so viel Macht auf, wie sie managen können, während die anderen die Regenbogenpresse beschäftigen.

Da Verantwortung positiv konnotiert ist, kommen wir auch wieder zur positiven Sicht auf die Macht zurück. Zumindest in unseren Breitengraden sind wir nämlich sowohl selbstverantwortlich als auch selbstmächtig.

2013/07/17

Philosophy 4 | Philosophy in IT Projects?

Granted, the question what exactly Plato or Aristotle should do in an IT Project is justified.

Despite their genius I would not want any of them to work on the project plan nor did I appreciate the German philosopher Immanuel Kant writing the business case.

At the very beginning I mentioned that philosophy teaches us to think and that its students have to deal with various theories and logic.

Basics

Pondering this for a while one comes inevitably to the conclusion that these are skills which come in handy in any field. Many philosophers therefore see their discipline rather as a fundament of other arts and sciences than as a science on its own.

Controlling a text based on logic is nothing else than making an analysis by reading very carefully. A project analysis requires the interviewer to listen attentively and to find the central theme in it. The same is valid for the reading of the project documents. And every project manager who has to deal with various companies or departments within his or her project knows the pain of competing theories.

Project rescue comprises even more theories; the ones guessing the responsible factors that got the project out of kilter.

In order to filter the relevant statements one has to ask the right questions. And as I stated before: Philosophy is highly apt to asking questions.

Entertainment

If you feel well entertained by our newsletters it might well have to do with philosophy that emphasizes rhetoric, also known as «eloquence». :-)

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This is the last article about philosophy for the time being. If you would like to read the previous articles please follow these links.

 

Philosophie 4 | Philosophie im Projektalltag?

Zugegeben, die Frage, was genau Platon und Aristoteles in einem IT-Projekt zu suchen haben, ist gerechtfertigt.

Bei aller Geistesgrösse möchte ich auch keinen der beiden am Projektplan arbeiten lassen und es wäre mir auch nicht recht, wenn Immanuel Kant den Business Case schriebe.

Aber ganz zu Anfang habe ich erwähnt, dass Philosophie das Denken lehre und über Aussagelogik und diversen Theorien gesprochen.

Die Basis

Eigentlich sind das alles ganz basale Fähigkeiten, die sich in verschiedenen Gebieten anwenden lassen. Viele Philosophen sehen ihre Disziplin deshalb eher als Grundlage anderer Wissenschaften, denn als Wissenschaft für sich.

Wer einen Text auf Aussagelogik überprüft, macht nichts anderes als eine Analyse, indem er ganz genau liest. In einer Projektanalyse muss man bei den Interviews ganz genau hinhören, daraus einen roten Faden spinnen und auch die Projektdokumentation wird nach diesem System überprüft. Und das Leid mit den vielen Theorien kennt wohl jeder Projektleiter, der in seinem Projekt mehrere Abteilungen oder Firmen mit unterschiedlichen Interessen unter einen Hut kriegen muss.

Bei einer Projektrettung gibt es zusätzlich noch die Theorien darüber, welche Faktoren das Unterfangen entgleisen liessen. Um die relevanten Aussagen herauszufiltern,  muss man die richtigen Fragen stellen. Und wie ich schon sagte, lehrt die Philosophie einen das ganz besonders.

Unterhaltung

Falls Sie unsere Newsletters unterhaltsam finden, kann das durchaus damit zu tun haben, dass in der Philosophie auf Rhetorik (lateinisch Eloquentia) besonders viel Wert gelegt wird. :-)

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Dies ist vorerst der letzte Teil der philosophischen Zusammenhänge. Wenn Sie die früheren Artikel zu diesem Thema lesen möchten, klicken Sie bitte auf folgende Links.

2013/07/10

Philosophie 3 | Was macht Philosophie schwierig?

Bei genauerem Hinsehen – eigentlich sollte ich «hinlesen» sagen – ist Philosophie oft eine komplexe Angelegenheit.

Das hat sicher viele Gründe. Das hier ist meine Liste:

Sprache

Gehen wir einmal von den deutschen Philosophen aus. Wenn man deren Muttersprache teilt, müsste man ja annehmen, dass die es einem etwas leichter machen. Welch fataler Irrtum! Die Texte von Immanuel Kant beispielsweise sind nicht nur inhaltlich anspruchsvoll, sondern der Sprachstil muss bei vielen Schriften geradezu als hölzern bezeichnet werden. Andere wiederum verstehen sich als begnadete Etymologen, was alles sehr eindrucksvoll aussehen lässt, aber vom Inhalt nur bedingt bestätigt wird.

Theorien

Sprache und Theorie sind nicht immer zu trennen. Jemand, der eine Theorie entwickelt, die sehr weit vom Denken seiner Zeitgenossen entfernt ist, muss die Dinge oft mit ungewohnten Begriffen beschreiben. Wir werden wieder einmal Platon bemühen. Zu seiner Zeit gab es noch keine mathematische Sprache, weil diese Art des abstrakten Denkens von ihm gerade erst erfunden wurde. Deshalb ist sein entsprechender Text wirklich schwer zu verstehen. Er wirkt ungelenk, obwohl der Inhalt in meinen Augen als genial bezeichnet werden muss. Und selbstverständlich gibt es Theorien, die einem einleuchtender erscheinen als andere.

Logik

Philosophiestudenten müssen einen Logikkurs absolvieren, um Aussagen auf deren formale Korrektheit überprüfen zu können. Nicht nur, dass der Kurs staubtrocken ist, die Anwendung steht oft diametral zur Intuition. Selbst der haarsträubendste Inhalt kann zu formal korrekten Ergebnissen führen.

Die Qual der Wahl

Wie bereits erwähnt, gibt es seit ca. 2500 Jahren philosophische Lektüre. Auf der einen Seite ist dieser Reichtum unbezahlbar, auf der anderen nicht zu bewältigen. Allein schon alle so genannten Standardwerke zu lesen, übersteigt ein herkömmliches Studium. Ich habe der schieren Verzweiflung entgegengewirkt, indem ich mich für bestimmte Fragen und Epochen besonders zu interessieren begann. Ein Universalgenie wird man dadurch zwar nicht, aber immerhin hat man in einigen Themen einigermassen den Durchblick.

Geduld

Geduld ist die grösste Herausforderung für mich. Manchmal sucht man ewig, um beim Schreiben eines Aufsatzes weiterzukommen und es braucht wirklich Ausdauer, die eigenen Thesen  in einer Arbeit einwandfrei zu begründen.  Am schlimmsten sind für mich jedoch Autoren, die sich eines pathetischen Schreibstils bedienen, weil ich mich dann nicht mehr auf den Inhalt zu konzentrieren vermag. Ein Professor hat mir deshalb Recht einmal das Attribut «stilgetrieben» verliehen.

Und wo wir gerade bei Geduld sind: Ich habe Ihre auch schon ziemlich strapaziert, weil ich Ihnen immer noch die Anwendung der Philosophie im Projektalltag erklären sollte.

Die Erklärung erfolgt nächsten Mittwoch. Versprochen!
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Falls Sie die früheren Artikel zum Thema Philosophie lesen möchten, folgen Sie bitte diesen Links:

Philosophy 3 | What Makes Philosophy Difficult?

A close look – I should rather say a close read – reveals the difficulties of philosophy.

There are many reasons. This is my list:

Language

Let’s start with the German philosophers. If one shares their mother-tongue – like I do – one should think that this makes things easier. Totally wrong! Not only is the content of some authors’ texts challenging even the language of many of these works sounds clumsy and stiff. On the other hand there are philosophers holding a high opinion about the cadence of their prose but seem to forget about the content.

Theories

Language and Theory are often hard to separate. If someone develops a theory which is very new and therefore is far away from other people’s thinking he or she has to use unusual notions to describe it. Again we will refer to Plato. In his time there was no mathematical language since he was just about to develop this abstract theory. For this reason the respective text is really hard to understand althoughthe content is ingenious. And of course there are always theories which seem more plausible to the reader than others.

Logic

Philosophy students have to accomplish a course in logic in order to understand propositional logic. The course itself is important but as I find boring. And if one applies those rules the result is often against our intuition. Even content without any sense can formally make a correct result.

Make a Choice

As stated before philosophers started writing about 2500 years ago. Of course this opulence is as priceless as it is unmanageable. Even the reading of the so called standard works is beyond an ordinary study. I escaped from sheer desperation by concentrating on certain questions and epochs. This makes no universal genius but at least one is more or less savvy about some subjects.

Patience

To me the greatest challenge is patience. Sometimes one is looking for ages to advance with their writings and it really requires a lot of persistence to justify our own hypothesis. But the worst are authors writing in an overblown style since this prevents me from concentrating on the content. This goes so far that a professor once «awarded» me the attribute «style driven».

Speaking of patience; I really requested a lot of it from you, dear Reader. After all I still owe you an explanation about the usage of philosophy in the course of an IT project. I will catch up on it next Wednesday. That is a promise.

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If you would like to read the previous articles about this subject please follow these links:

2013/07/03

Philosophy 2 | The Mathematics of Philosophy

Some time ago a lawyer uttered that the study of philosophy could not be very hard. As a reaction on my puzzled look she completed: «Well it is not as difficult as mathematics is».

The writer is no mathematician and has (unfortunately) not much to say about it.

But what can be said is that originally all mathematicians were philosophers. This clear distinction between the disciplines appeared only very late. The first mathematicians we know about are the Pythagoreans, a group of philosophers who existed in the 6th century BC and followed famous Pythagoras. Remember his theorem? For the Pythagoreans numbers were not just signs that described an amount but they were real beings with qualities and it was important to the world that they were proportional.

Plato, one of the most influential philosophers who lived in the 4th century BC created a mathematical system which is described in his dialog «Timaeus». It seems to be very practical as the cathedral of Chartres is proportioned according to it. Plato’s mathematics was the standard until Isaac Newton’s «Mathematical Principles» that appeared in 1687. Not only that the original title of Newton’s work was «Philosophiae Naturalis Principia Mathematica», he studied theology and in his time was referred to as a philosopher.

It Would Be Wonderful

Even Johannes Kepler who is considered one of the greatest astronomers and mathematicians brooded over the so called platonic solids. Kepler thought that the world consisted of such solid figures.

I understand little of mathematics but I have a great deal of sympathy for Kepler’s theory.  At least we would have a binding answer about what the world is made of; I could stop writing about philosophy and care for geometry.

Well, so far this theory has not been proven and I will keep studying philosophy. Next week we will discuss why philosophy can be difficult at times. Talk to you next Wednesday.

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If you would like to read the previous article about this subject please follow this link:

 

Philosophie 2 | Die Mathematik der Philosophie

Vor einiger Zeit hat eine Juristin bemerkt, dass das Studium der Philosophie eher anspruchslos sei. Auf meinen verständnislosen Blick reagierend meinte sie dann: «Na ja, es ist nicht wirklich schwierig, so wie Mathematik.»

Die Autorin ist keine Mathematikerin und kann über dieses Fach (leider!) wenig Qualifiziertes sagen.

Was ich aber sagen kann, ist, dass ursprünglich alle Mathematiker Philosophen waren, da die scharfe Trennung eine relativ neue Erscheinung ist. Die ersten Mathematiker, von denen wir wissen, sind die Pythagoreer, eine Gruppe von Philosophen, die sich im Dunstkreis des Pythagoras im 6. Jh. v. Chr. bewegten. Sie erinnern sich an den Satz des Pythagoras, nicht wahr? Für die Pythagoreer waren Zahlen aber nicht in erster Linie Zeichen, die eine Anzahl beschreiben, sondern sie waren selbst konkrete Wesen mit Eigenschaften und dass sie in Harmonie zueinander standen, war für die Welt selbst bedeutsam.

Bis zu Isaac Newton, der selbst noch Theologie studiert hatte und zu seiner Zeit als Philosoph bezeichnet wurde, war die Mathematik des griechischen Philosophen Platon das Mass aller Dinge. Newtons Hauptwerk, das 1687 erschien, hiess im Original übrigens «Philosophiae Naturalis Principia Mathematica» und der platonische Dialog, der auf das 4. Jh. v. Chr. datiert wird, ist unter dem Namen «Timaios» bekannt und offenbar sehr praxiserprobt, denn die Proportionen der Kathedrale von Chartres sind nach dem dort beschriebenen System ausgelegt worden.

Schön wärs!

Selbst Johannes Kepler hat sich nicht nur um Mathematik und Astronomie verdient gemacht, sondern sich auch stark mit den platonischen Körpern (und die sind alles, ausser einfach) befasst und angenommen, dass die Welt aus solchen bestünde.

Auch wenn ich von Mathematik herzlich wenig verstehe, habe ich für Keplers Theorie viel übrig, weil wir dann wenigstens eine verbindliche Antwort über das Wesen der Welt hätten, ich mit der Philosophie abschliessen und mich der Geometrie widmen könnte.

Nun, bisher hat sich Keplers Theorie in der Hinsicht nicht bestätigt. Daher werde ich weiterhin über Philosophie schreiben. Inwiefern diese schwierig sein kann, lesen Sie nächste Woche. Bis nächsten Mittwoch.

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Den ersten Teil zum Thema Philosophie können sie auf unserem Blog nachlesen.

2013/06/26

Story 07 | 2013 | Philosophie 1

Seit Wochen berichten wir über Social Media, Change-Management und Wachstum. Damit es nicht einseitig, wird habe ich entschieden, im Juli über philosophische Themen zu schreiben.

Was Philosophie nicht ist.

Vielleicht ist es klug, damit zu beginnen, was Philosophie NICHT ist.

Da ich dieses Fach studiert habe, wird mir oft unterstellt, dass man mit mir besonders gut diskutieren könne. Das mag sein, aber es hat wenig mit Philosophie zu tun.

Ich bin daher jeweils wenig geschmeichelt, weil ich im Unterton dieses Kommentars immer die Gleichung «Philosophie = Freies Assoziieren» höre. Und glauben Sie mir: Das hat wirklich gar nichts mit Philosophie zu tun. Weshalb das so ist und ich darauf etwas allergisch reagiere, erfahren Sie in einer Minute.

Was Philosophie leider auch nicht leistet, sind absolute Antworten auf alle grossen Fragen wie etwa die nach dem Sinn des Lebens oder dessen Entstehung. Wer absolute Antworten möchte, ist bei der Theologie zweifellos besser aufgehoben.

Also, was ist Philosophie?

Auch dazu, was Philosophie ist oder leistet, kann ich nur meine persönliche Ansicht anbieten. Die etymologische Erklärung, dass der griechische Begriff «philosophia» Liebe zur Weisheit bedeutet, dürfte die Frage auch nicht erschöpfend beantworten.

Philosophie ist eine Disziplin, die versucht, die Welt zu deuten. Dabei bezieht sie sich oft auf andere Wissenschaften oder bildet deren Grundlage, ohne selbst Teil davon zu sein. Allein, wenn man sich mit der abendländischen Version befasst (also die gesamten fernöstlichen oder schamanischen Weisheiten ausser Acht lässt), liest man gegen rund 2600 Jahre an, was die Tatsache, dass es zu jeden Thema viele Theorien gibt, augenscheinlich macht.

Damit dürfte auch geklärt sein, warum weder ich noch jemand anderes, der sich mit Philosophie befasst, endgültige Antworten geben kann. Aber wir können die besseren Fragen stellen!

Auf die Frage, was die Philosophie leistet, lautet meine Antwort, dass sie einen das Denken lehrt. Damit will ich keines Falls behaupten, dass alle anderen keinen klaren Gedanken fassen können. Was ich wirklich sagen will, ist, dass man sich konsequent in die Schuhe eines bestimmten Philosophen stellen muss, wenn man dessen Theorie – auch vor dem Hintergrund seiner Zeit und kulturellen Herkunft – verstehen will und seinen Gedanken folgen muss. Philosophie hat viel mit Logik und wie gesagt  wenig mit Assoziation zu tun.

In den nächsten Wochen erfahren Sie, was Philosophie mit Mathematik zu tun hat, weshalb sie schwierig sein kann und wie man sie im Projektalltag unterbringt.  Bis nächsten Mittwoch.

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Die monatlichen Storys  stehen jeweils auch als PDF auf unserer Website zur Verfügung.

Story 07 | 2013 | Philosophy 1

Since several weeks ago we have been talking about social media, change management and growth. To give all these business subjects a break we will publish some articles about philosophy.

What Philosophy Is Not

It seems a good idea to start with the explanation of what philosophy is NOT.

Since I hold a university degree in philosophy people often assume that I was a good dialog partner. Maybe I am but this has certainly nothing to do with philosophy.

I am not exactly crazy about this comment as I always hear it as a form of equation which says «Philosophy = making associations». Believe me nothing is farther away from philosophy than that. I will explain this more detailed in a minute.

 

Another thing philosophy can unfortunately not do is giving absolute truths and answers to the great questions concerning the meaning of life or its origin. The ones who are looking for everlasting and absolute answers are better off in the theological faculty.

So What Is Philosophy?

Even the answer to the questions what philosophy can accomplish is not absolute but my personal opinion. Knowing that etymologically philosophy stems from the Greek notion «philosophia» which means love of wisdom is not of much help.

Philosophy is a discipline which tries to find answers to the fundamental problems of mankind concerning life itself, nature, mind etc. Often philosophy refers to other sciences and arts without being a part of them but rather serving as their base. The occidental philosophy alone makes the student read against 2600 years of tradition. Please note that this excludes all the oriental wisdom. This makes it obvious that there are several theories for every question one can think of. And of course nobody – no matter how long they studied philosophy – can give definite answers.

But we can ask better questions!

My answer to the question what philosophy can accomplish is that it teaches us to think. Far be it from me to allege that all the others cannot think straight. What I really want to say is the following: When trying to understand a classical philosopher we have slip into his shoes, considering the time and circumstances and follow his thoughts in order to really grasp his theory. Philosophy is much about logic but not about association.

Within the next weeks you will learn about the link between mathematics and philosophy, the difficulties of the latter and why it is useful for project management and rescue. Talk to you next Wednesday

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The monthly story is available as a pdf file on our website.

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